Willkommen auf der Seite der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND

Die Bundesrepublik Deutschland ist durch die verheerenden Ereignisse der Jahre 1933 bis 1945 untrennbar mit dem Staat Israel und seinen Menschen verbunden. Aus dieser Verbundenheit begründen sich unwiderruflich die besonderen Beziehungen und die verpflichtende Solidarität zur Existenz des israelischen Staates.

Deutschland und Israel befinden sich mitten in einem Generationenwechsel. Nur wenige Zeitzeugen können noch unmittelbar und authentisch das Wissen über die Vergangenheit an ihre Enkel, die schon bald das Denken und die Politik bestimmen werden, weitergeben.

Ziel der Stiftung ist es, Menschen in Deutschland zu bewegen, sich gegen das Vergessen und für das Erinnern einzusetzen. Dabei ist besonders, nicht nur für junge Menschen, hervorzuheben, dass heute nicht die Frage der Schuld, sondern die Verpflichtung zur Erinnerung und die Kenntnis der eigenen Geschichte Voraussetzungen sind, dass sich die Katastrophe nicht wiederholen kann.

Seitenanfang | Impressum

Ein Wort zur Begrüßung

Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sind "besondere" wie der israelische Schriftsteller Amon Oz gesagt hat. Das hat seine Ursachen vor allem im fürchterlichen Antisemitismus in der deutschen Geschichte, in den in der Nazizeit an Juden begangenen Verbrechen und vor allem im Holocaust.

Ein enges freundschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis zu den Israelis und ihrem Staat ist nicht zuletzt deshalb für uns Deutsche ein herzliches Anliegen und eine selbstverständliche Verpflichtung. Kontakte knüpfen, sich gegenseitig kennenlernen und dort helfen, wo es nötig ist und gewünscht wird sind hierfür die besten Wege.

Neben der großen Schar von deutschen Touristen, die jedes Jahr Israel besuchen, gibt es eine Vielzahl kleiner und großer Initiativen, die die Menschen beider Länder zusammenführen. So schafft man ein festes Fundament des Vertrauens.

Freundschaft und Vertrauen zwischen Israelis und Deutschen braucht engagierte Menschen, die an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten. Diesen Menschen und Initiativen für ihre Arbeit zu danken, Ihnen Mut zu machen, ist die Aufgabe, die sich die "Israelstiftung" zum Ziel gesetzt hat und das Leitmotiv der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND.

Edgar Moron
Vorsitzender des Kuratoriums der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND

Seitenanfang |  Impressum

Aktuelles

Gegen das Vergessen und für das Erinnern eintreten – Der Zukunftspreis 2018 der Israelstiftung in Deutschland geht an die DGB-Jugend NRW

Die aktuellen Geschehnisse in Deutschland zeigen deutlicher denn je wie wichtig die Arbeit der Israelstiftung in Deutschland ist, sich gegen das Vergessen und für das Erinnern in Zukunft einzusetzen.
Entscheidend ist hierbei die Verantwortung der nachfolgenden Generationen in Kenntnis der eigenen Geschichte. Nach dem Preisträger 2016, den HEIMATSUCHERN e.V., werden wieder junge Menschen ausgezeichnet, die in außergewöhnlicher Weise die besonderen Beziehungen zum Staat Israel und seinen Menschen pflegt, sich für das jüdische Erbe Deutschlands einsetzt, an die Katastrophe des Holocausts erinnert und somit ein Bewusstsein schafft, antisemitischen Bestrebungen und Tendenzen entgegenzutreten.

Die Israelstiftung in Deutschland zeichnet die DGB-Jugend NRW für ihr über das normale Maß weit hinaus gehendes besonderes Engagement aus. Sie will aber auch Mut machen, etwaige Widerstände zu überwinden und die Tradition der gewerkschaftlichen Verbundenheit mit Israel weiter zu pflegen. Ein ermutigendes Zeichen dafür ist bereits die Bekräftigung und Erneuerung der Partnerschaftsvereinbarung mit der israelischen Gewerkschaftsorganisation Histadrut, in der es heißt, dass der Israel-Austausch eine Konsequenz aus dem Holocaust sei und die DGB-Jugend damit ihrer historischen Verantwortung gerecht werden wolle. Die Partner verpflichten sich zur Fortführung des Engagements gegen Antisemitismus und dazu, einseitigen Weltbildern eine realistische Sicht auf Israel und den Nahen Osten entgegenzusetzen.

Der Festakt zur Preisverleihung findet am 13. November 2018 um 17.30 Uhr im Foyer des Oberverwaltungsgerichtes des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster statt.

Zusammen mit dem Laudator Herrn Grisha Alroi-Arloser aus Tel-Aviv (CEO der Deutsch-Israelischen Handelskammer) werden interessante Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an der Verleihung teilnehmen.

Seitenanfang |  Impressum